Der Eibauer Bierzug Der Eibauer Bierzug Der Eibauer Bierzug Der Eibauer Bierzug
Die Eibauer-Bierzug-Plakette „Eibauer Bier- und Traditionszug“
der Gemeinde Kottmar

Das große Spektakel rund ums Bier, seit 1993 alljährlich Ende Juni

Der Festumzug - immer traditionell am letzten Junisonntag


Impressionen des 24. „Eibauer Bier- und Traditionszug“ am 26.06.2016

Der Eibauer Bier- und Traditionszug wurde am 26. Juni 2016 zum 24. Male veranstaltet. Der große historische Festumzug der Superlative ist längst zu einem Begriff geworden, auch außerhalb der Oberlausitz.
Am Tag zuvor schüttete es wie aus Eimern und der Morgen startete dann auch erst einmal mit denkbar schlechtem Wetter. Doch pünktlich zum Start zog es auf und am Ende konnten sich die Teilnehmer und Gäste sogar einen kleinen Sonnenbrand holen. Bedingt durch das schlechte Wetter, kamen viele Teilnehmer sprichwörtlich auf den letzten Drücker und richteten in Windeseile ihre Festwagen her.
 
Die Feuerwehr Kottmarsdorf steht schon für den Umzug bereit.
Die Zwerge vom Kindergarten Märchenwald in Walddorf kann das Wetter eh nicht erschüttern.
Letzte Arbeiten am Festwagen von Christfried Riedel

Mit dem Bieranstich durch den Bürgermeister der Obercunnersdorfer Partnergemeinde Deggingen, Herrn Karl Weber und Malzmönch Steffen Dittmar (Bergquellbrauerei Löbau) begann wieder der diesjährige Bierzug. Und schon startete die „24. Bierdemo“, wie gewohnt traditionell angeführt von der Reiterstaffel der Polizei Sachsen und den Bierzug-Standarten, dargestellt von Andreas und Bernd Böhme aus Maltitz, dicht gefolgt vom Berittenen Fanfarenzug Oberlausitz.
 
Bieranstich durch den Bürgermeister der Gemeinde Deggingen und dem Malzmönch Steffen Dittmar (Bergquellbrauerei Löbau)
Reiterstaffel der Polizei Sachsen, Bierzug-Standarten und Berittener Fanfarenzug Oberlausitz
Pferde & Musik – zwei Markenzeichen des Bierzuges:
Berittener Fanfarenzug Oberlausitz

Ausgelassene Stimmung entlang der B 96 und auf den Wagen

Tausende Gäste waren als Zuschauer an die B 96 angereist und feierten in bester Stimmung mit den Mitwirkenden mit. Im Bild der Eibauer Traditionspfleger Christfried Riedelmit seinem Umzugsbild „Bio-logisch; Weg von der Kunst und zurück zur Natur“ und der Heimatbund Lückendorf-Oybin e.V. / Fremdenverkehrsverein Oybin e.V. mit seinem historischen Kaiserzug Karl IV. (1316 – 1378) der mittelalterlichen Oberlausitz.
Rechts im Bild begeistere Gäste an der B 96 und Sammler unserer Bierzugplakette.
 
Die B 96 verwandelte sich auch in diesem Jahr wieder zu einem ausgelassenen Volksfest. Viele kleine Traditionen haben sich rund um das Volksfest entwickelt – Menschen treffen sich in ihren Gärten bei Essen und Bier, Häuser und Straßen werden mit Wimpeln und Fahnen geschmückt und tausende Besucher säumen die Umzugsstrecke und jubeln den Teilnehmern zu. Aus dem Festumzug wurden wieder kleine Präsente, Speisen und natürlich Gerstensaft gereicht, auch diese Beigaben aus dem Festumzug haben sich zu einem liebgewordenen Brauch unseres Umzugs entwickelt.
 
Ehrenkutschen der Gemeinde Kottmar mit Gästen
Warten auf den Umzug am Straßenrand der B 96
Gruß an die Teilnehmer von Bierzug-Fans am Straßenrand.

Ja ist denn heut schon Karneval?

Vor einigen Tagen wurde unser Umzug ja in einem Kommentar der Sächsischen Zeitung mit dem Rosenmontagszug in Köln verglichen und der Eindruck vermittelt, dass hier Menschen in komischen Kostümen mit viel Tamtam durch das Dorf ziehen. So sehr uns der Vergleich mit dem Kölner Karneval auch irgendwie ehrt, wir verstehen uns nicht als Karnevalsumzug. Wir verstehen uns als Traditionszug und sind stolz auf das was uns auszeichnet – viele Pferde, Kutschen und Gespanne und eine tolle Volksfeststimmung unter Teilnehmern und Gästen. Vereine, Kultur, Handwerk und natürlich die Geschichte der Oberlausitz und der Brautradition, das alles spiegelt sich im Bierzug wieder und wird mit großer Begeisterung und viel Engagement von den Teilnehmern umgesetzt. Natürlich gibt es auch immer wieder originelle Darstellungen, wir wollen den Spaß auch bewusst seinen Platz lassen und freuen uns über jedes einzelne Bild. Und wer gern Fasching im Juni feiert, der kann natürlich auch mitmachen!
Wir freuen uns auch wirklich sehr, dass uns die Sächsische Zeitung mit einer extra Beilage begleitet und auch immer im Umzug ein schönes Bild gestaltet. Aber, liebe Teilnehmer von der SZ, warum hattet Ihr denn Eure Pappnasen für den Faschingsumzug vergessen?

 
Die SZ – unser Partner seit 1997 feierten im Umzug
70 Jahre Sächsische Zeitung mit ihren angestammten Gespann vom Bauer Augustin aus Niederoderwitz
Das sind übrigens keine Leute in komischen Kostümen- das ist Oberlausitzer Tracht: der Trachtenpflegeverein Oberlausitz e. V mit der Darstellung einer Altoberlausitzer Hochzeit.
Volksspielkunst Thalia Jonsdorf in Oberlausitzer Fest-Trachten mit den handgestickten Räderhauben.

Der größte geschlossene Bierzug Sachsens gestaltet von der Gemeinde Kottmar und dem sächsischen Brauerbund

Die Bildfolge des geschlossenen Bierzuges: prunkvolle Sechs– und Vierspänner, wunderschön geschmückte Brauereipferde in Ihren Prachtgeschirren und hochbeladene Wagen mit traditionellen Bierfässern aus Holz.

Der geschlossenen Bierzug wurde eröffnet von der Privatbrauerei Eibau i. Sa. GmbH mit ihrem Prachtgespann gezogen von den zwei starken Pferden des Reiterhof Thekulies Shire Horse in Dolgowitz. Es folgte die Bergquell-Brauerei Löbau GmbH, vorneweg die Fahnenreiter der Brauerei Tobias und Anne mit ihren Pferden Goldi und Charlie. Ihnen dicht auf den Fersen: das Prunkgespann der Bergquellbrauerei Löbau mit den Prachtgeschirren. Sechs herrliche Percheronrappen namens Rocky, Falter, Rudi und Tino und die zwei selbstgezogenen Fohlen Siggi und Ronja vor dem größten geschlossenen Bierwagen Deutschlands, dem Portertitan. Gefahren von Winfried Mattutat und als Beifahrer Klaus Ullrich Neumann. Der Portertitan wird als Werbewagen genutzt und war schon in Belgien und den Niederlanden auf einer 1300 Km langen Werbetour.
 
die Privatbrauerei Eibau i. Sa. GmbH mit ihrem Prachtgespann
die Fahnenreiter der Bergquell-Brauerei Löbau GmbH
Das Prunkgespann aus Percheronrappen der Bergquellbrauerei Löbau, vor dem Portertitan
Es folgte der Porterzug mit dem Brauereichef Steffen Dittmar und kleinen Gästen, sowie der Fasswagen der Brauerei, hier gezogen von drei Schwarzwälder Stuten von Herrn Sandro Zieschang, ist jede Woche in Löbau bei der Bierauslieferung in der Stadt zu sehen. Der Wagen wiegt 1,5 to und kann über 3 to zuladen.
Zu den amerikanischen Percherons der Brauerei gibt es auch einen originalen Westernbus. Beim Umzug allerdings gezogen von 4 Haflingern. Gefahren von Michael Schreier. Die Pferde präsentieren sich in der tradionellen Arbeitsanspannung. Der Bus kam 1835- 1890 in den amerikanischen Großstädten zum Einsatz und kann bis zu 12 Personen befördern. Er wird zu Werbezwecken genutzt , kann aber auch individuell gebucht werden. Beim Bierzug war er besetzt mit vielen Helfern und Familienangehörigen.
 
Premiere beim Bierzug: der Porterzug mit dem Brauereichef Steffen Dittmar
der Fasswagen der Brauerei, hier gezogen von drei Schwarzwälder Stuten
der originalen Westernbus, gezogen von 4 Haflingern
Der kleinste Bierwagen der Welt von der Pferdewirtin aus Ebersbach. Gezogen von den Miniponys Yenkee Boy, 5 Jahre alt, und dem 20 jährigen Hengst Texas. Kutscher ist Klaus Lippmann aus dem schönen Erzgebirge. Ausgeschenkt wurde alkoholfrei.....
Es folgte die Landskron Brauerei Görlitz GmbH. "Nur durch die legendäre Brautradition mit viel Liebe und Zeit entsteht der echte Genuss - So echt wie das Leben. Feste feiern wir in der Landskron KULTurBRAUEREI oder auf dem riesigen Brauereihof.
 
der kleinste Bierwagen der Welt von der Pferdewirtin aus Ebersbach
Das Gespann der Landskron Brauerei Görlitz GmbH
Die Landskronherolde e.V.
Es folgte die Feldschlößchen Vertriebsgesellschaft mbH - Original Dresdner Braukunst und höchste Bierqualität seit 1858 mit einem Sechsspänner und Bierfasswagen. Das Gespann stammt vom Reit- und Fahrstall der Familie Metzig aus Zittau und bestand aus jeweils drei polnischen Schlesiern und drei Sächsischen Schweren Warmblütern.
Als nächstes im Zug folgte die Radeberger Exportbierbrauerei GmbH, welche die historische Belieferung der in Radeberg ansässigen Gastronomen mit frischem Radeberger Pilsner vorführt. - ein herzlicher Gruß aus der Bierstadt Radeberg.
Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH. Sachsens älteste Privatbrauerei mit über 550 Jahren Geschichte und einer engen Beziehung zum 1000-jährigen Meißen.
 
Das Pichmännel auf großer Fahrt durch Eibau. Frisch gezapftes Felschlößchen wurde natürlich gleich an die Gäste verteilt.
Hochbeladene Wagen mit traditionellen Bierfässern aus Holz gehören zum Umzug dazu. Im Bild der geschmückte Radeberger-Wagen.
das Gespann der Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH
Wieder in Eibau dabei: die Freiberger Brauhaus AG mit einem Vierspänner. Bereits vor 750 Jahren wurde Bier aus Freiberg mit bestem Trinkgenuss verbunden. Aus historischen Dokumenten geht hervor, dass Markgraf Heinrich der Erlauchte bereits 1266 verfügte, dass nur noch Freibergisch Bier in den Zechen verkauft werden dürfe. 2016 feiern die Freiberger daher stolze 750 Jahre Brautradition in Freiberg.
Den Abschluß bildetn unsere Gäste aus dem Benachbarten Tschechien - die Brauerei PIVOVAR KOCOUR aus Varnsdorf. Die Spezialitätenbrauerei mit angeschlossenem Gasthaus stellt über
40 Sorten Bier her. Ihr Chef ist Josef Schuster.
Liefen direkt vor dem geschlossenen Bierzug und sind immens wichtig für die Brauer: Hopfenwagen mit Udo Kretschmer, Milchland GbR Schönau-Berzdorf, heute im Pflanzerverband Elbe-
Saale mit ihrem Thema: „Bier braucht Heimat, ohne Hopfen reift kein Bier“ - über 50 Jahre Hopfenanbau in der Oberlausitz.
 
die Freiberger Brauhaus AG mit Vierspänner
die Brauerei PIVOVAR KOCOUR aus Varnsdorf
Hopfenwagen mit Udo Kretschmer, Milchland GbR Schönau-Berzdorf
 

Macht`s oack gutt, bis zu`n fünfundzwanschten! Und do wammer irscht a Luder drufmachn!

Auch das Schild am Ende des Zuges vom Eibauer Bauamt war wie immer ein Hingucker!
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