0
    Eibauer Bier- und Traditionszug“
    der Gemeinde Kottmar
    Das große Spektakel rund ums Bier, seit 1993 alljährlich Ende Juni
     

    Wissenswertes rund um unseren Festumzug


    Was ist das Besondere am Eibauer Bierzug?

    Markenzeichen des Eibauer Events sind die weit mehr als 100 Pferde, die z. T. beritten, z. T. in Zwei-, Drei-, Vier- und Sechsspännern zu sehen sind, sowie Blasmusik der teilnehmenden Blasorchester und Spielmannszüge. Vor allem aber ist es auch das Bier, welches in Form von kleinen Kostproben aus dem Festumzug heraus an die Schlachtenbummler entlang der Festzugstrecke gereicht wird.
    Der Festumzug wird umrahmt von einen dreitägigen Bierfest auf dem Festplatz am Volkshaus Eibau.

    Gibt es einen festen Termin für das Volksfest?

    Der Eibauer Bierzug wird seit 1993 jedes Jahr am letzten Juniwochenende durchgeführt. Er widmet sich der Geschichte des Brauwesens in der Oberlausitz, der handwerklichen Tradition und dem Vereinsleben in der Gemeinde Kottmar.

    Wie viele Pferde sind im Umzug zu sehen?

    Über 100 Pferde sind alljährlich im Umzug vertreten.

    Hat der Eibauer Bierzug etwas mit der Eibauer Brauerei zu tun?

    Nein, Ausrichter des Eibauer Bierzugs ist nicht die Brauerei, sondern die Gemeinde Kottmar, zu deren Ortsteilen auch Eibau gehört. Der Eibauer Bierzug hat rein gar nichts mit der Privatbrauerei Eibau zu tun. Der Bierzug geht auf eine Bierfehde im 17. Jahrhundert zurück - auf den verbürgten demonstrativen Auszug (Bierzug) Eibauer Einwohner in den Walddorfer Kretscham am 25. März 1693, weil Zittau den Eibauern und Ebersbachern verbot, im Waldkretscham zu Walddorf (Löbauer) Bier zu trinken. Das ist der historische Hintergrund für unser Volksfest. Gern auch nachzulesen unter hier auf dieser Seite unter "historischer Hintergrund". 1693 gab es in Eibau noch gar keine Brauerei. Erst knapp 100 Jahre später wurde die Landbrauerei in Eibau auf Initiative der Zittauer Bierbürgerschaft gegründet, um die Versorgung der entfernten größeren Dörfer mit Zittauer Bier zu erleichtern. Der Beschluss zum Bau der Brauerei wurde bereits 1786 getroffen, da aber die Errichtung mit erheblichen Kosten verbunden war, wurde die Landbrauerei in Eibau erst 1810 eingerichtet und erhielt ihr Braurecht. Die Privatbrauerei Eibau ist eine von vielen regionalen Brauereien, die am Umzug teilnimmt und auf dem Festplatz Bier ausschenkt. Wir freuen uns immer über rege Beteiligung der Brauereien aus der Umgebung. Von der Biervielfalt und den vielen geschmückten Festwagen unterschiedlicher Brauereien mit ihren wunderschönen Pferden profitieren schließlich unsere Gäste. Es geht uns um die Erhaltung der Tradition. Deshalb heißt es auch „Historischer Bier- und Traditionszug“.

    Interessante Links zum historischen Hintergrund:

    Warum gibt es ein Flugverbot für Drohnen?

    Pferde reagieren empfindlich auf das summende Geräusch von Drohnen, das für sie wie ein Bienenschwarm klingt. Das Summen stammt von den Rotoren der Drohne, und insbesondere Fluchttiere wie Pferde reagieren äußerst sensibel auf das unbekannte Geräusch. Fliegt eine Drohne nicht hoch genug und verängstigt die Pferde, so können schwere Unfälle entstehen. Da wir nicht sicherstellen können, dass der Pilot die Drohne hoch genug fliegen lässt, gibt es bei uns ein absolutes Flugverbot für Drohnen. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht!

    Warum beginnt der Umzug 11:00 Uhr und nicht bereits früher?

    Zusammen mit den teilnehmenden Brauereien wurde die Startzeit auf 11:00 Uhr festgelegt. Das Stellmanöver auf dem Straßen des Ortsteiles Walddorf beginnt gegen 09:30 Uhr. Wir möchten zum einen den Besuchern mit einem längeren Anfahrtsweg entgegenkommen, weil mehr Spielraum für die Anreise gegeben ist, zum anderen steht dadurch auch etwas mehr Zeit für das große Stellmanöver im Startbereich am ehemaligen „Waldkretscham“ im Ortsteil Walddorf zur Verfügung. Die früheren Bierzüge haben gezeigt, dass es auch für die Fuhrwerke nicht einfach ist, so früh anzureisen. Wir haben Gespanne, die bis aus Freiberg, Radeberg, Rietschen und Horka kommen. Wir möchten den Pferden so wenig wie möglich Stress bereiten. Die Sicherheit der Teilnehmer, Gäste und Tiere geht für uns immer vor! Wenn die Tiere bereits in Walddorf nervös sind, haben weder die Gespannführer noch die Gäste einen schönen Umzug. Wir haben uns lange wegen der Startzeit Gedanken gemacht und das mit allen Beteiligten (u.a. Brauereien, Festplatz) diskutiert.

    Warum findet der Umzug ausgerechnet in der Mittagshitze statt?

    Die heißesten Stunden des Tages sind eben nicht zu Mittag, sondern zum Nachmittag.
    Siehe "Das Märchen von der Mittagshitze" auf dem Wetterkanal Kachelmann: https:/​­/​­wetterkanal.kachelmannwetter.com/​­das-maerchen.../​­

    Wie sichern wir bei Hitze den Umzug ab?

    Die Entscheidung, ob die Gespanne laufen, liegt bei den Haltern - allesamt tierliebe und verantwortungsbewusste Menschen, deren Entscheidung wir in jedem Fall akzeptieren und unterstützen. Die Wagen der Brauereien sind unterschiedlich schwer und dementsprechend müssen die Pferde im Gespann passen. Das kann nie pauschal festgelegt werden und ist von vielen Faktoren (u.a. Routine der Pferde und Kutscher, Rasse, Begleitpersonen, Form der Anspannung usw.) abhängig. Für die Pferde standen ca. 3.000 Liter Wasser bereit, allein durch die beiden Wasserwagen der Gemeinde am Start und am Ende der Strecke. Der Wassertank des Reitverein „Ponyhof Eibau“ e.V. in der Höhe Faktorenhof fasste nochmals 1.000 Liter.

    Die Eibauer sorgen an heißen Tagen für genügend Erfrischung für Mensch und Tier (Bilder vom wohl heißesten Bierzug 2019).
     
     
    Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogenen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
    VERSTANDEN